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Fachdienst Bauverwaltung und Stadtplanung

Fachdienst Bauverwaltung und Stadtplanung
Im Herrngarten 1
63150 Heusenstamm

Telefon: 06104 - 607-0
Fax: 06104 - 607-1279
E-Mail: bauamt@heusenstamm.de

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Sprechzeiten:
Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr / 14 bis 17 Uhr
Informationen für Bauwillige, Architekten u. a.: WO und WAS darf gebaut werden, WIE, WIEVIEL und WANN darf gebaut werden, WELCHE Auflagen bestehen. Auskünfte u. a. zu Fragen des Bauplanungsrechtes.
Um Bauherren und Architekten Wartezeiten zu ersparen, bittet der Fachdienst Bauverwaltung/ Stadtplanung um telefonische Terminvereinbarungen. Dabei können Fragestellungen bereits im Vorfeld erörtert und somit Bauberatungen optimal vorbereitet werden.
  • Außenwerbungssatzung
  • Bauanträge, Bauvoranfragen
  • Bauberatung
  • Baulandumlegung
  • Bauleitplanung
  • Bebauungsplan (Einsicht in rechtskräftige Bebauungspläne)
  • Bebauungsplanverfahren
  • Beteiligung im Baugenehmigungsverfahren
  • Erhaltungssatzung
  • Fachplanungen
  • Flächennutzungsplan, regional
  • Gestaltungssatzung
  • Landschaftsplan
  • Lärmminderungsplan
  • Stellplatzsatzung
  • Vorkaufsrecht
Patrick Hauck
Telefon: 06104 - 607-1310
E-Mail:
patrick.hauck@heusenstamm.de
Dietmut Shaw
Telefon: 06104 - 607-1311
E-Mail:
dietmut.shaw@heusenstamm.de
Sascha Steinwarz
Telefon: 06104 - 607-1302
E-Mail:
sascha.steinwarz@heusenstamm.de
Fachdienstleiterin
Ulrike Winkler
Telefon: 06104 - 607-1300
Name: Bürgerwerkstatt "Ortsbild"
Ort: Sitzungssaal im Rathaus, Im Herrngarten 1
Beginn: 24.10.2014 15:00:00 | Ende: 24.10.2014 20:00:00
Beschreibung:
Hintergrund der Veranstaltung ist der Beschluss über die Aufstellung einer Erhaltungssatzung für den Altstadtbereich durch die Stadtverordnetenversammlung im November 2010. Im Vorfeld der Satzungserstellung beauftragte der Magistrat im Sommer 2012 Ulf Begher von der Planungsgruppe Darmstadt mit der Erstellung einer Gestaltanalyse (Gebäudetypologie) sowie Analyse der Gesamtstruktur (Stadtraum). Das Ergebnis der Analyse „bescheinigt“ Heusenstamm durchaus eine städtebauliche Besonderheit. Ins Auge fallen sowohl dem Laien als auch dem Fachmann natürlich zunächst die drei Barock-Juwelen der Altstadt: Torbau, St. Cäcilia und Schloss, die durch das städtebauliche Ensemble der Schlossstraße verbunden sind. „Aus meiner fachlichen Sicht hat Heusenstamm aber auch noch ganz andere Schätze zu bieten“, so Begher. „Es präsentiert sich eine Stadtmitte mit einem interessanten vielschichtigen Ortsbild mit markanten Gebäudegruppen der nachfolgenden Bauepochen“. Beghers Analyseergebnisse kommen zu dem Schluss, dass es sich bei dem erhaltungswürdigen Gebiet (siehe oben) vor allem um den historischen dörflichen Ortskern (Historische Gebäude gebaut nach dem 30-jährigen Krieg), um die gründerzeitlichen Siedlungserweiterungen des 19. Jahrhunderts (beispielsweise die Arbeiter- und Handwerkerhäuser südlich der Frankfurter Straße) sowie die Siedlungserweiterungen des nachgründerzeitlichen, frühen 20. Jahrhundert handelt. Besonders überraschend waren für Begher die qualitätsvollen Häuser-Ensemble, die nach 1900 in Heusenstamm gebaut wurden. Geprägt durch die Gartenstadtbewegung, wurden damals neue Wohnformen als „kleine Landhäuser im Stile der heimatlichen Bauweise“ gebaut. Auch Gebäude der frühen Moderne mit Elementen der expressionistischen Architektur gehören zu dieser Phase. Die Gestaltanalyse ist Grundlage und Bestandteil der Erhaltungssatzung, die nach der Durchführung der Bürgerwerkstatt der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden soll. „Gerade in den letzten Jahren haben wir große Anstrengungen zum Erhalt und zur (Wieder)Nutzung unserer historischen Gebäude unternommen“, sagt Bürgermeister Peter Jakoby. „Der Ortskern ist bis heute wertvolles kulturelles Erbe und gleichzeitig attraktiver Lebensraum. Unsere Stadt mit ihren Straßen und Häusern ist einfach schön, und so soll es auch bleiben.“ Für den 24. Oktober werden die Bürger eingeladen, gemeinsam mit Ulrike Winkler, Fachbereichsleiterin Bauamt, und Patrick Hauck von der Stadtplanung sowie den beauftragen Planern das Ortsbild zu erkunden. Neben der Einführung in das Thema steht ein ausgiebiger Spaziergang durch den Ortskern als Mittelpunkt der Veranstaltung auf dem Programm, in dessen Verlauf sich die Teilnehmer mit dem Erhalt des qualitätsvollen Ortsbildes beschäftigen. Anschließend werden die vorgefundenen Schätze gesammelt und dokumentiert sowie schützenswerte Bereiche in Heusenstamm vorgeschlagen. Das Ende der Bürgerwerkstatt wird gegen 20 Uhr geschätzt. Mit von der Partie ist auch der vom Magistrat beauftragte Stadtplaner Roland Strunk, der das „Projekt Ortsbild“ moderieren wird. „Die Erhaltungssatzung ist ein wichtiges Instrument in der kommunalen Stadtplanung“, bestätigt Ulrike Winkler. „Wir wollen die Eigentümer und Bewohner dieser architektonischen Perlen mitnehmen und möchten sie vor allem für die Erhaltung dieser prägenden Gebäude sensibilisieren“. Die zweite Veranstaltung der Bürgerwerkstatt mit dem Schwerpunkt „Information und Diskussion“ ist am Donnerstag, 6. November, um 18.30 Uhr, vorgesehen. Hier sollen Möglichkeiten und Strategien zum Erhalt des Ortsbildes beraten werden.