Logo Heusenstamm
Musikschule & Volkshochschule

Volkshochschule Heusenstamm

Dia-Vorträge im ersten Quartal 2012: Von Arabien über die schweizerischen Hochalpen in den Oman, nach Kreta, Georgien und Mecklenburg-Vorpommern


Montag, 9. Januar: „Erinnerungen an Arabien“ von Steffen Hoppe

Die arabische Welt ist im Umbruch. Die Menschen entledigen sich ihren Machthabern – es gibt Demonstrationen und Gewalt. Der Dozent ist gemeinsam mit seiner Frau vor wenigen Jahren in viele dieser Orte gereist und sie trafen scheinbar ruhige Länder an. Die Erinnerungen an die Länder sollen erzählt und natürlich mit Bildern verstärkt werden:

Syrien durchquerte der Dozent mit dem Fahrrad von Nord nach Süd und besuchte dabei die traumhaften Märkte in Aleppo und Damaskus. Weit führte der Weg in die Wüste hinaus nach Palmyra. Weiter ging es mit dem Rad nach Jordanien, in die über 2000 Jahre alte Stadt Petra und die großartigen Felslandschaften des Wadi Rum. Nächstes Reiseziel war der Jemen, das glückliche Arabien. Wie ein Hohn klingt heute dieser Zusatz. Während der Fahrraddurchquerung trafen sie auf gastfreundliche Menschen und faszinierende Landschaften sowie Märchenstädte wie Sanaa und Sadaa. Als letztes Land bereisten sie den Oman, der mit seiner spannende Küste begeisterte. Genießen Sie Aufnahmen von Meeresschildkröten, einer der letzten Dhau-Werkstätten in Sur und den Fischmarkt in Muskat. Die Schau dauert etwa eineinhalb Stunden.


Montag, 23. Januar: „Der Aletschgletscher in den schweizerischen Hochalpen“ von Martin Schroth

Der Aletschgletscher ist der größte Gletscher der Alpen und steht deshalb auf der Unesco-Welterbe-Liste. Er beeindruckt durch seine Länge von 23 Kilometern und einer Eisdicke von bis zu 900 Metern. Diese gigantische Eismasse „fließt“ 180 Meter pro Jahr ins Tal hinab, verliert aber etwa 50 Meter seiner unteren Gletscherzunge alljährlich durch Abschmelzen.

Inmitten einer unvergleichlichen Hochgebirgskulisse mit den berühmten Gipfeln Matterhorn, Eiger und Jungfrau ist für den Naturfreund besonders der berühmte Aletschwald, Arven-Urwald mit 800-jährigen Baumriesen bei Riederfunka, 2000 Meter hoch über dem Walliser Rhonetal – ein lohnendes Ziel. Weit abseits lärmender Straßen gibt es hier herrliche Möglichkeiten, spezielle hochalpine Lebensräume zu erwandern. Über den Gletscher-Panoramaweg zum Eggishorn, am Stausee Gibidum vorbei – hinunter durch die Massa-Schlucht – zurück über den aussichtsreichen Walliser Hangweg mit spezieller Steppenvegetation und fantastischem Blick ins Rhonetal nach Brig und Mörel. Bei solchen Genusstouren sind selten bunte Bergblumenwiesen mit einer artenreichen Schmetterlingswelt, Tannenhäher und Birk- und Schneehühner ungestört zu beobachten. Da im Arven-Urwald seit 1930 keinerlei Jagd ausgeübt wird, sind sogar die zahlreichen Gämsen mit den Wanderern vertraut und man kann sich auf paradiesisch kurze Distanzen den Tieren nähern. 


Montag, 6. Februar: „Oman – Natur und Kultur“ von Gerd Roggenhofer

Die Reise durch den Oman kombiniert die verschiedenen Landschaftserlebnisse mit Besichtigungen von kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie den im Lehmstil erbauten Festungen und Burgen, malerischen Altstädten und quirligen Souks.

Wir entdecken die faszinierenden Städte Muscat und Nizwa, die Wahiba Sands mit ihrer eindrucksvollen Wüstenlandschaft, die Exklave Musandam im Norden sowie verschiedene malerische Wadis, die mit ihrer grünen Vegetation im markanten Gegensatz zur teilweise kargen Landschaft mit steilen Bergwänden stehen. Erleben Sie den Oman in seiner ganzen Vielfalt und abwechslungsreichen Schönheit.


Montag, 27. Februar: „Der Westen Kretas“ von Günter Kloos

Auf der Insel Kreta, der zweitgrößten des Mittelmeeres, erzeugt der Kontrast zwischen jahrtausend alter Kultur und Moderne, langen weißen Sandstränden und hohen schneebedeckten Bergen oder auf Esel reitenden Bauern und Auto fahrenden Touristen eine wohltuende Spannung.

Am Scheitelpunkt des Ost- und Westteils liegt die Hauptstadt Heraklion, in deren Altstadt sich die verschiedenen Herrscher der Insel spiegeln. Hier gibt es unter anderem die türkischen Holzbalkone, italienische Brunnen oder das venezianische Fort, das von den Türken erobert wurde. Im sehenswerten archäologischen Museum werden zudem noch die Funde aus der frühesten Kultur der Minoer gezeigt.

Bei einer Fahrt über die Insel sehen wir alte Befestigungen wie Fort Izzedin oder Frangocastello, stehen bewundernd vor den vielen schönen Klöstern, von denen wir Agia Triada auf der Halbinsel Akrotiri, Arkadi am Rand des Ida-Gebirges, Kati und Moni Prevolo an der Südküste und Chrissoskalitissa hoch über dem Meer besuchen. Staunend sehen wir die fantastischen farbigen Felsverwerfungen bei Agios Pavlos, die tiefen Schluchten Samaria, Imbros oder Kotsifou, die Höhlen von Matala, die prächtigen Sandstrände und das Gebirge mit den schönen Hochtälern. Wir schlendern durch die geschichtsträchtige Städte Rethymnon, Chania und Spili und heben uns zum Abschluss der Reise die Zeugen der minoischen Kultur in Armeni mit den Kammergräbern, Festos mit den ältesten Gesetzestafeln und Knossos mit der teilrekonstruierten Palastanlage auf.


Montag, 12. März: „Georgien – Abenteuerliches Swanetien im wilden Kaukasus“ von Martin Schroth

Die swanische Bergwelt ist eine der majestätischsten ganz Europas, unberührt vom Massentourismus und in den Hochlagen der Vier- bis Fünftausender Gipfel von Kaum von kaum einem Menschen betreten. In den unzugänglichen Bergketten lebt das kriegerische und stolze Volk der Swanen. Noch heute führen sie ein entbehrungsreiches Leben auf kargen Feldern, in großer Hitze im Sommer und Lawinengefahr im schneereichen Winter. Ihre größten Feinde sind von je her die nordkaukasischen Stämme, die immer wieder die Bergdörfer plünderten. Deshalb entwickelten die Swanen eine massive Verteidigungsstrategie: riesige, weltweit einzigarte Wehrtürme. Besonders exotisch wirkt das weit abgelegene Dorf Uschguli auf 2200 Metern Höhe: hier gibt es alleine 46 solcher Wehrtürme.

Der Vortrag zeigt auch Eindrücke von den mediterran wirkenden Küsten des Schwarzen Meeres bei Batumi sowie dem abgelegenen Nationalpark Vashlovani an der Grenze zu Aserbaidschan. Nur wenige kleine Länder haben dem Besucher so viel zu bieten wie Georgien. Besonders für den Naturfreund bietet sich zwischen den Urwäldern und Sümpfen der Kolchis an der Schwarzmeerküste und den Höhen der kaukasischen Gebirge eine atemberaubende Naturvielfalt.


Montag, 26. März: „Mecklenburg-Vorpommern“ von Günter Kloos

Das große Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist ein kontrastreiches und deshalb liebenswertes Reiseziel. Endlos scheinende Alleen mit großen, Schatten spendenden Bäumen führen zu alten Gutsanlagen mit fantasievollen Schlössern. Ihr besonderer Reiz sind die stilvollen historischen Parkanlagen, in denen man in völliger Ruhe die Landschaft und Natur genießen kann.

Die traditionsreichen Seebäder der Ostsee mit ihren gepflegten Strandpromenaden und die schönen Stadtbilder der alten Hansestädte und der mecklenburgischen Hauptstadt mit ihren imposanten Backsteinkirchen, Stadtbefestigungen und Bürgerhäusern sind ein lebhafter Kontrast zum ruhigen, beschaulichen Hinterland mit kleinen, ehemals bedeutenden Städten, riesigen Findlingen, unzähligen Seen und einer unberührten Natur.

Alle digitalen Fotoschauen finden jeweils um 20 Uhr im Haus der Stadtgeschichte in der Schlossstraße 20a, Zugang über die Eckgasse 5, in Heusenstamm statt. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf zwei Euro (kein Wechselgeld vorhanden).

Direkter Kontakt

Weiterführende Informationen zu den Kursangeboten sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internetangebot der Musikschule und der Volkshochschule Heusenstamm auf www.vhs-heusenstamm.de.

Externe Links