Weitere Verzögerungen am Bau: Eröffnungstermin unklar
Nach mehrfachen Befüllungstest in den Becken des Schwimmbades wurde festgestellt, dass die Becken undicht sind. Nach verschiedenen Überprüfungen konnten die Mängel in den Bautätigkeiten auf Unregelmäßigkeiten im Gewerk Fliesenarbeiten eingegrenzt werden. Die Stadtwerke beauftragten daraufhin einen Sachverständigen mit der Bewertung der akuten Lage. Nach örtlichen Feststellungen empfahl der Sachverständige für Bäderbau den Bauherren, das Gewerk in dieser Form nicht abzunehmen. Bis zur weiteren Klärung des technischen Sachverhaltes – dazu müssen unter anderem auch entnommene Materialproben untersucht und ausgewertet werden – können keine Aussagen über die weiter erforderlichen Maßnahmen getroffen werden.
Die verantwortlichen Vertragsparteien arbeiten mit dem hinzugezogenen Sachverständigen an der Klärung der einzelnen Punkte und einer Lösung der vorhandenen Situation, die zum Ziel hat, keine Kompromisse in der technischen Ausführung im Hinblick auf die dauerhafte Funktionsfähigkeit einzugehen. Der Sachverständige sprach von einer nachvollziehbaren Erwartung des Bauherren an die Funktions- und Gebrauchsfähigkeit der eingebauten Baustoffe und Produktsysteme von mindestens 20 Jahren. Die handwerkliche Leistung sollte der in der „Königsdisziplin Bäderbau“ wünschenswerten Qualität entsprechen. Bürgermeister Peter Jakoby macht deutlich, dass er nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen, die in den kommenden Jahren zu Folgeschäden führen. „Negativbeispiele gibt es hierfür genügend“ sagt Jakoby.
Der Eröffnungstermin des Schwimmbads kann daher bis zur Klärung des Sachverhaltes und einer angepassten Terminplanung leider nicht benannt werden.