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Bezugspunkte zwischen Landwirtschaft & Umwelt

Eine intakte Landwirtschaft gewinnt im dichtbesiedelten Ballungsraum zunehmend an Bedeutung. Die nachfolgenden Bezugspunkte zwischen Landwirtschaft und Umwelt sollen dies verdeutlichen.

 
Ressource Landschaft und Boden
Wie jedes vorausschauendes handelnde Unternehmen ist der landwirtschaftliche Betrieb auf eine Erhaltung seines Betriebskapitals "Boden" angewiesen. Durch fachgerechte, schonende Bearbeitung der Flächen werden - nicht zuletzt im Hinblick auf die Weitergabe des Betriebes an die nächste Generation - bewirtschaftete Böden erhalten. Ein Beispiel hierfür ist die regelmäßige Kalkung, die der umweltbedingten Bodenversauerung entgegenwirkt (puffert).
 
Der Landwirt erhält siedlungsnahe Flächen, die Bestandteil unseres Kulturlandschaftsraumes sind.
 

 
Erholung und Freizeit vor Ort
Landwirtschaftliche Nutzflächen liegen in der Regel in Naherholungsgebieten bzw. können unverzichtbarer Bestandteil davon sein. Diese verlocken zu Ausflügen in die nähere Umgebung: zu Fuß oder mit dem Rad, was der Umwelt zugute kommt.
 


Ressource Grundwasser
Unversiegelte Flächen, insbesondere landwirtschaftliche Nutzflächen, sind für den natürlichen Wasserhaushalt unverzichtbar. In der dichtbesiedelten Untermainebene erfüllen die landwirtschaftlichen Flächen für die Wasserwirtschaft eine wichtige Funktion. 

Nachweislich ist die Sickerwasserspende (das heißt, die bis zum Grundwasser durchsickernde Regenwassermenge) unter Äckern mit niedrigem Pflanzenbewuchs noch ergiebiger als unter Wald.



Energiesparender Stoffumsatz (Kreislaufwirtschaft)
Das Ziel der Kreislaufwirtschaft hat für den Landwirt vorrangig ökologische Bedeutung. Pflanzliche oder organische Reststoffe aus der Produktion verlassen in den seltensten Fällen den Hof, ohne wiederverwertet zu werden. Man denke nur an den organischen Dünger aus der Viehhaltung, der auf die abgeernteten oder abgeweideten Flächen aufgebracht wird.

Ernterückstände und Pflanzenabfälle werden auf unterschiedlichste Weise wieder im Betrieb verwendet bzw. sofort auf dem abgeernteten Acker als Bodenverbesserer belassen.