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Erster Teil des Baugebietes "Alte Linde" verkauft: Bald entsteht neuer Wohnraum


Beurkundung BouwfondsZoomBeurkundung Bouwfonds 14000 Quadratmeter groß ist das Areal an der Alten Linde, das am 22. Dezember den Besitzer gewechselt hat. 38 Wohnungen und 40 Ein- und Zwei-Familien-Häuser will die Frankfurter Niederlassung der Immobilienentwicklungsfirma Bouwfonds dort in den kommenden vier Jahren errichten und vermarkten. Die Stadt Heusenstamm hat das Gelände nach Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung für 4,7 Millionen Euro verkauft.

Seit 2006 habe man geplant, dieses Areal für den Wohnungsbau zu entwickeln, erinnert Bürgermeister Peter Jakoby nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Man habe zunächst angenommen, dass es sich um ein einfaches Gebiet handele, da das Grundstück im Besitz der Stadt war. Aber weil das Gelände umgeben sei von Wohn- und Gewerbebebauung sowie an eine Landesstraße grenze, habe es doch längerer Planung und vieler Gespräche bedurft, als man erwartet hatte. Zudem ist der Bebauungsplan noch im Verfahren, voraussichtlich im Februar sollen die Stadtverordneten darüber entscheiden.

Nicht nur mit den Verantwortlichen der TSV Heusenstamm, deren Fußballabteilung das Gelände bis zum Sommer genutzt hatte, sondern auch mit Geschäftsleuten des angrenzenden Einkaufszentrums und Anwohnern habe man gesprochen, um möglichst vielen Interessen gerecht zu werden. So soll auf dem zweiten Teil des Grundstücks, der noch nicht verkauft wurde, ein mehrgeschossiges Haus mit Pflegeplätzen für Senioren errichtet werden. In das Erdgeschoss dieses Gebäudes soll zudem ein so genannter Vollversorger einziehen, der eine zusätzliche Einkaufsmöglichkeit für das gesamte Gebiet westlich der Alten Linde bieten und dem bestehenden Einkaufszentrums Aufwind bringen soll.

Die Immobilienentwickler Bouwfonds werden ausschließlich Wohnraum schaffen. Die Firma, eine Tochter der holländischen Rabo-Bank, hatte eine europaweite Ausschreibung für das Gelände gewonnen. Das Unternehmen sei als Bauverein für niederländische Gemeinden gegründet worden, erläuterte Geschäftsführer Franz-Josef Lickteig. Die kommunale Baugesellschaft sei dann vor einigen Jahren von der Rabo-Bank gekauft worden, den Genossenschaftsbanken der Niederlande. In Mainhausen hat das Unternehmen bereits ein Baugebiet mit 144 Häusern entwickelt. Auch in Friedrichsdorf und Königstein sowie in Darmstadt habe man schon gebaut, insgesamt etwa 1400 Häuser allein im Rhein-Main-Gebiet. Sobald der Bebauungsplan gültig sei, werde man mit der Vermarktung der Wohnungen, Reihen- und Doppelhäuser beginnen, kündigte der Frankfurter Niederlassungsleiter von Bouwfonds, Stefan Messemer, an. Man hoffe, im dritten oder vierten Quartal 2012 mit dem Bau beginnen zu können.

Angesprochen auf die geplante mehr als sechs Meter hohe Lärmschutzwand zum Gelände des südlich angrenzenden Tennisvereins sagte Messemer, sicher habe man sich eine schönere Lösung vorstellen können. Aber in Maintal und in Darmstadt-Arheiligen habe man bereits Erfahrungen mit solchen Schutzvorrichtungen gemacht. "Das war dort ein Verkaufsargument, weil die Interessenten wussten, dass sie dort Ruhe haben werden", erläuterte er. Und der Bürgermeister ergänzte, man wüsste derzeit keine Alternative für den Tennisverein. Zudem bedeute es ja auch Wohnqualität, einen Sportverein in der Nähe zu wissen.


(Text: Claudia Bechthold, Offenbach-Post, 24.12.2011, Foto: Magistrat der Stadt Heusenstamm)

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