Kultursommer, Weinfest & Co.: Ab 2013 gibt's feste Veranstaltungstermine
Bald können Kultur- und Feierbegeisterte ihre Heusenstammer Lieblingstermine fast selbstständig in ihre Jahreskalender eintragen. Denn ab 2013 soll es eine kontinuierliche Terminplanung der städtischen Veranstaltungen, insbesondere des Kultursommers und des Weinfestes am Schloss, geben. Konkret bedeutet das, dass der Kultursommer ab kommendem Jahr immer am letzten Wochenende des Monats Juni starten und am dritten Wochenende im Juli enden wird. Das Weinfest findet dann künftig im Anschluss an den Kultursommer Mitte bis Ende August statt.
Einen Anstoß für die neue Terminplanung sieht Bürgermeister Peter Jakoby in der mittlerweile unsicheren und äußerst wechselhaften Wetterlage im Monat Juni. „In den vergangenen Jahren hatte der Juni - pünktlich zu unseren Festen - von hochsommerlichen Graden über Dauerregen bis zu herbstlichen Temperaturen fast alle Wetterkapriolen im Programm“, erinnert sich Jakoby. Da das Wetter aber bekanntermaßen nicht zu steuern ist, ist die Planungssicherheit für alle Beteiligten der Hauptgrund für die Terminfestlegungen. So können sowohl die Besucher als auch die Veranstalter und die Beteiligten, wie zum Beispiel die Heusenstammer Vereine, ihre Zeit- und Ressourcenplanungen sicher abstimmen.
„Die bisherige Terminplanung war jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung“, sagt Markus Tremmel, Fachdienstleiter für Sport, Kultur und Ehrenamt im Rathaus. Zu berücksichtigen waren stets die Hessischen Schulferien, verschiedene Feiertage, Termine anderer Heusenstammer und regionaler Veranstaltungen sowie Großereignisse wie beispielsweise Olympische Spiele oder Fußballmeisterschaften. Alle diese Ereignisse mussten jährlich mit- und gegeneinander abgewogen und abgestimmt werden. Gerade im Fall das Weinfests war die Stadt immer von den anderen Kommunen im Kreis Offenbach abhängig, da die meisten Weinstände hier ebenfalls vertreten sind.
„Wir haben einfach beschlossen, keine Angst mehr vor den Schulferien zu haben“ schmunzelt Tremmel. „Alle genannten Faktoren haben uns zu dem Entschluss geführt, den jährlichen Kultursommerbeginn kontinuierlich festzulegen und das Weinfest entsprechend zu verschieben. Wann auch immer die Schulferien in den nächsten Jahren liegen, wissen alle Beteiligten, in welchem Zeitraum die Veranstaltungen stattfinden und sie können ihre Organisations- und Probezeiten mit ausreichend Vorlauf planen.“ Und wenn künftig mutmaßlich ausschließlich das Endspiel eines internationalen Ballsportgroßereignisses mit dem Beginn des Kultursommers zusammenfällt, dann ist sicher eine alternative Programmgestaltung realisierbar, ergänzt Jakoby.