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Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute

Die Route in Heusenstamm

Allgemeine Informationen


Im Mai 2009 wurde der Teilabschnitt der Regionalschleife der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute in Heusenstamm und Obertshausen mit einer gemeinsamen Sternfahrt eröffnet.

Die Heusenstammer Teilstrecke bietet einen attraktiven Rundkurs durch die Stadt. Angebunden ist die Heusenstammer Route an die umliegenden Städte Obertshausen, Offenbach, Neu-Isenburg, Rodgau und Dietzenbach. Die Route kann auf gut ausgebauten Radwegen mit dem Fahrrad, aber natürlich auch zu Fuß von jedem beliebigen Startpunkt aus erkundet werden. Für auswärtige Gäste empfiehlt sich die Anreise mit der S-Bahn, die ebenfalls an der Routenstrecke liegt.

Der Rundkurs führt Sie an den jeweiligen Partnerbetrieben vorbei, die zur Rast mit regionalen Spezialitäten oder Veranstaltungen einladen. Die offiziellen Partnerschilder sowie das Symbol der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute, das rote Äpfelchen mit grünem Pfeil, zeigen Ihnen den Weg durch Heusenstamm. Entlang der Route gibt es natürlich einiges zu entdecken:


Schloss Schönborn
Das Heusenstammer Schloss wurde 1663 bis 1668 von Philipp Erwein von Schönborn erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das stark heruntergekommene Gebäude vollständig renoviert und umgestaltet und beherbergte zwischenzeitlich die Postschule der Oberpostdirektion Frankfurt. Der Renaissancebau mit Barockgarten, der seit 1978 Sitz der Stadtverwaltung ist, liegt idyllisch an der Bieberaue und der Regionalparkroute.

Hinteres Schlösschen und Bannturm
Das Hintere Schlösschen und der Bannturm bilden mit dem Schloss eine Einheit. Der Bannturm, der zeitweise als Gefängnis diente, ist das wohl älteste Bauwerk Heusenstamms. Das Hintere Schlösschen, in dem zu gräflichen Zeiten das Dienstpersonal wohnte, verfügt heute nben Fraktionszimmern über einen multifunktionalen Raum, der sowohl für vielseitige kulturelle Veranstaltungen der Stadt und der Vereine als auch als Trausaal genutzt wird.

Torbau
Der triumphbogenartige Torbau wurde 1764 zu Ehren des Kaisers Franz I. anlässlich der Wahl seines Sohnes Joseph zum Römischen König erbaut. Da Kaiser Franz bei der Wahl in Frankfurt nicht anwesend sein durfte, wartete er mit seinem Gefolge in Heusenstamm die Wahlzeremonien ab. In Erinnerung an diesen Besuch wurde das alte Stadttor niedergerissen und dafür ein neuer, mehrstöckiger Torbau errichtet.

St. Cäcilia
St. Cäcilia wurde von Gräfin Maria Theresia von Schönborn beauftragt und vom Würzburger Hofbaumeister Balthasar Neumann 1739 erbaut. Die Decken verzierte der Augsburger Maler Christoph Thomas Scheffler mit symbolischen Gemälden, die auf die Bestimmung der Kirche als Begräbnisstätte hinweisen. Der Hochaltar wurde von Johann Wolfgang von der Auwera entworfen. Erst 1756 erhielt die Kirche ihre feierliche Weihe, fünf Jahre nach dem Tod ihrer Erbauerin. Sie zählt zu einer der schönsten Barockkirchen im Rhein-Main-Gebiet.

Haus der Musik (Altes Rathaus)
Das alte Rathaus wurde 1744 von Gräfin Maria Theresia als Schulhaus erbaut und beherbergte unter anderem die Wohnung des Lehrers. Seit 1919 ging es in Gemeindeeigentum über und wurde später als Rathaus eingerichtet. Im Frühjahr 2008 wurde das Gebäude in das "Haus der Musik" umfunktioniert. Jetzt finden dort regelmäßig Proben und Konzerte statt.

 

Broschüren & Karten

Den Flyer "Apfelweinroute Heusenstamm und Obertshausen" gibt es als Druckversion kostenfrei an der Information im Rathaus, Im Herrngarten 1 oder als Download (siehe unten).

Die Routenkarte des gesamten Kreises Offenbach ist für 3 Euro in den jeweiligen Rathäusern sowie im Bürgerbüro des Kreises Offenbach in Dietzenbach erhältlich.

Apfelweinroute im Netz

Externe Links